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211 Pferdebahnwagen |
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Die Kölner fuhren gerne mit der Pferdebahn – und dies trotz der hohen Preise: Für die Strecke Ehrenfeld–Bayenthal verlangte der Schaffner 40 Pfennig, mehr als er selbst in der Stunde verdiente. Mit dem Aufbau des elektrischen Bahnbetriebs ab 1901 ging die Zeit der Pferdebahnen zu Ende. Die letzte „Päädsbahn“ fuhr am 22. Mai 1907 von der Flora nach Nippes. Der heutige Pferdebahnwagen 211 entstand anlässlich der 1900 Jahr-Feier Kölns im Jahr 1950. 1950 wurde kein komplett neuer Pferdebahnwagen nachgebaut, sondern man baute einen Bahndienstwagen um, der vermutlich 1894 bei der Firma P. Herbrand & Co. in Köln-Ehrenfeld gefertigt wurde. Nach dem Ende der Pferdebahn wurde dieser zum Bahndienstwagen B6 (später 3513) umgebaut, dabei blieb der Kastenaufbau weitgehend erhalten und konnte 1950 verwendet werden. Somit ist die Grundsubstanz des heutigen Museumsfahrzeugs weitgehend original. Als Vorlage für die Restaurierung des Wagenkastens diente ein zeitgenössisches Foto des Wagens 211. Bei der Lackierung orientierte man sich an einem Aquarell Jakob Scheiners von 1878, das einen Pferdebahnwagen vor dem Hahnentor zeigt. |

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