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KVB-Geschichte ist auch Technikgeschichte – ein Fahrschalter der Firma Vossloh Kiepe GmbH |
Der Fahrschalter war für das 100-jährige Jubiläum der Firma Vossloh Kiepe von zwei engagierten Mitarbeitern ausgebaut und von zwei Auszubildenden restauriert worden und wurde nun von Vossloh Kiepe-Geschäftsführer Thomas Weber an Vorstandssprecher Werner Böllinger für das KVB-Straßenbahn-Museum übergeben, wo er sich als ein neues Highlight in der Ausstellung präsentiert. Der sogenannte „Fahrschalterumbau auf Nockenschaltwerk“ stellt drei Generationen von Kiepe-Technik in einer Baugruppe dar und wurde speziell für die Achtachser der Kölner Verkehrs-Betriebe AG gebaut und mit der Zeit den wachsenden Bedürfnissen im ÖPNV angepasst. Der reine Fahrschalter stammt aus den 60er Jahren. Dieser wurde Ende der 80er Jahre durch Anfügen eines Stellmotors zu einem Nockenschaltwerk umgebaut, um den Achtachser traktionsfähig zu machen. Die Steuerung des gesamten Anfahr- und Bremsvorgangs übernahm ein Elektronischer Fahrbremsregler (EFB). Das Ausstellungsstück ist voll funktionstüchtig. Besucher können auf dem Sitz eines Stadtbahnfahrers Platz nehmen und durch Betätigen des Fahrhebels Walzen und Nockenschalter in Aktion betrachten. „Ein faszinierendes Stück Technikgeschichte, dass man hier im Museum selbst bedienen kann, das ist eine echte Attraktion der Ausstellung“, so die HSK-Vereinsvorsitzende Doris Lindemann, die den Fahrschalter stellvertretend für den Verein Historische Straßenbahn Köln in Empfang genommen hat. |
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