Kleine Kölner Straßenbahngeschichte


Als am 20. Mai 1877 die erste Pferdebahn zwischen Deutz und Kalk ihren Betrieb aufnahm, ahnte keiner in Köln, dass damit eine umwälzende Verkehrsentwicklung in Gang gesetzt werden sollte.

Obwohl sich die Kölner Stadtväter von dem neuen Verkehrsmittel zunächst keine großen Vorteile versprochen und sich der Einführung des neuen Verkehrsmittels sogar zunächst entgegengestellt hatten, fanden die Pferdebahnen in Köln rasch großen Zulauf. Bald durchzogen sie die Stadt auf einem immer enger geknüpften Netz und verbanden industriell geprägte Vororte wie Ehrenfeld, Nippes oder die Villenvorstadt Marienburg mit dem Zentrum. Aber auch beliebte Freizeitanlagen wie Zoo und Flora konnten nun mit der Pferdebahn bequem erreicht werden.
Mit der Einführung des elektrischen Betriebs endete ab 1901 die heutzutage nostalgisch verklärte Zeit der Pferdebahnen, aber an der Bedeutung der Bahnen für die Mobilität in der Stadt und ihre Entwicklung änderte sich nichts. Im Wechselspiel von technischer Entwicklung, den steigenden Ansprüchen der Fahrgäste, der Entwicklung des Stadtgebiets und den Verkehrsmitteln entwickelten sich die Kölner Straßen- und Vorortbahnen zu dem unverzichtbaren Verkehrsmittel in der Stadt und in der Region, das sie bis heute sind.

Auf den folgenden Seiten laden wir zu einem kurzen Gang durch die Kölner Straßenbahngeschichte ein, eine Zeitreise, die mit den Pferdebahnen beginnt, durch die Zeit des Aufbaus und Ausbaus des elektrischen Straßen- und Vorortbahn führt und schließlich in den Jahren des erfolgreichen Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg endet.



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Flyer Saison 2009

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